Deutschland, Essen+Trinken, Hamburg, Reisebericht
Schreibe einen Kommentar

Wie das „Kaffee Stark“ überraschend mein Herz gewonnen hat

Kaffee-Stark-außen

Warum ich das Kaffee Stark trotz mehrerer Widrigkeiten zu meinem liebsten Frühstückscafé in Hamburg auserkoren habe, lest ihr hier. In jeder Stadt braucht der Mensch so einen Lieblingsort. Eine meiner Reiseregeln.

Gefunden habe ich es durchs Googlen im Internet und dann einfach ausprobiert. Es liegt in Sankt Pauli, aber die Straße ist nicht touristisch geprägt wie die Reeperbahn, wo man mehr Besucher als Einheimische trifft. Ich muss nämlich noch ein paar hundert Meter durch Nebenstraßen gehen. Dabei sehe ich diverse Graffiti und treffe männliche Kindergärter mit dutzenden von Kleinkindern an beiden Händen hängend. Schonmal eine interessante Umgebung!

Neben dem Kaffee Stark erwarten mich Geschäfte, die Fahrräder reparieren wollen.

Natürlich mit Gittern an den Fenstern, die man nachts herunter lassen kann. Trotzdem wirken sie auf mich einladend; ich kann mir gut vorstellen, dass man sich hier in der Nachbarschaft mit Vornamen kennt. Passend zum Gesamtambiente ist die halbe Fassade mit Baugerüst verdeckt – ob hier wohl gentrifiziert wird?

Beim Betreten des Cafés erwartet mich ein sympathischer Hamburger Jung an der Theke, wo auch bestellt werden muss. Das ist schön unkompliziert, dem Laden entsprechend. Die Sitzecken sind gemütlich, die Kissen platt gesessen und länger nicht aufgeschüttelt. Pastellfarben gestrichene Wände wechseln sich mit rohem Mauerwerk ab.

Kaffee-Stark-Innenraum
Kaffee-Stark-sitzenKaffee-Stark-SesselDie Frühstückskarte ist übersichtlich, aber für jeden ist was dabei. Mein Pfefferminztee ist ja sowieso keine große Sache!

Seht euch dieses opulente Frühstück auf den nächsten Bildern an! Rechts seht ihr das „gemischte Früstück“ mit Käse und Wurst, im Vordergrund das „Käsefrühstück“. Keine sehr innovativen Namen, wenn ihr mich fragt – aber so lange die Ware stimmt… Und ich bin wirklich zufrieden mit dem, was mir der Mitarbeiter aus der Küche vorsetzt! Leider leider ist der Feigensenf aus, was er mir entschuldigend mitteilt, aber ich kann vom letzten Besuch bestätigen, dass der wirklich lecker zum Ziegenkäse munden würde. So lasse ich mir dazu Tomaten und Walnüsse schmecken, auf frischem Baguette, Brötchen und Vollkornbrot.

Kaffee-Stark-Frühstück
Großaufnahme-Frühstück-Kaffee-StarkKaffee-Stark-ZuckerIch persönlich stehe auf das viele „Grünzeug“, das mit serviert wird. Hier wird Rucola mit Möhrenstückchen und roten Rosinen garniert gereicht und von mir restlos verputzt.

Gehört es zu einer Café-Empfehlung, Bilder vom stillen Örtchen zu posten? Ich denke, wenn es sich lohnt, dann auf jeden Fall! Und außerdem möchte ich euch mein Selfie nicht vorenthalten (letztes Bild)!

Kaffee-Stark-Toi
Kaffe-Stark-SelfieMein Fazit: Das „Kaffee Stark“ ist ein auf den ersten Blick etwas verlebter, aber auf den zweiten Blick sehr gemütlicher Ort mit Charme; mit vielen Kerzen, zusammengesuchten Möbeln und Kissen, freundlichen Mitarbeitern und einem delikaten Frühstück ohne viel Schnickschnack. Hier habe ich schon mehrmals den (zugegebenermaßen späten) Vormittag verbracht.

Hintergrund-Infos:
Das Café liegt in der Wohlwillstraße 18. Hier ist seine kleine Internetpräsenz.

Welches Frühstückscafé könnt ihr mir empfehlen?

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.