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Geheimtipp für die Pause in der Speicherstadt: Fleetschlösschen

Auf dem Weg zum Fleetschlösschen: Speicherstadt in Hamburg

Ein Muss in der Speicherstadt in Hamburg ist das „Fleetschlösschen“. Wenn ihr in Hamburg unterwegs seid, gehört auch die Speicherstadt dazu. Vielleicht verschlägt es euch auch ins Miniatur Wunderland? Wo ihr auf jeden Fall eine Pause einlegen solltet, das erfahrt ihr hier.

Die Speicherstadt ist eines von Hamburgs Wahrzeichen. Gebaut wurde der weltweit größte zusammenhängende Komplex von Lagerhallen ab 1883 auf Eichenpfählen. Das Viertel ist durchzogen von den sogenannten Fleeten – Kanälen, die je nach Gezeitenstand geflutet sind und dann auch mit dem Schiff befahren werden können.Wenn ihr die Speicherstadt über eine der zahlreichen Brücken betretet, werdet ihr von einem Warnschild begrüßt. Es erklärt anhand verschiedenfarbiger Bereiche, wohin ihr euch flüchten sollt, wenn Teile der Speicherstadt plötzlich unter Wasser stehen – große Bereiche sind nämlich durch Hochwasser gefährdet. Auch bei Nacht ist die Speicherstadt einen Besuch wert, denn die alten Backsteingemäuer werden eindrucksvoll von zahlreichen Strahlern angeleuchtet.

Bei unserem Besuch gehen wir erstmal gemächlich durch die Straßen und über die Brücken, genießen die Atmosphäre dieser historischen Gebäude. Unser Ziel ist zunächst das Miniatur Wunderland, den Bericht darüber lest ihr hier.

Nach dem Besuch des Wunderlandes dämmert es langsam; es ist schon richtig kalt draußen. Ein passender Zeitpunkt für eine Rast – genau passend erspähe ich ein ehemaliges kleines Zollgebäude (was ich aber erst später erfahre). Anscheinend handelt es sich um eine Kneipe oder ein Café – nichts wie rein!

Fleetschlösschen in der Speicherstadt im Hamburg

Das „Fleetschlösschen“ ist eigentlich nur ein einziger Raum im Erdgeschoss.

Eine steile Treppe führt nach oben, wo sich aber lediglich die Toiletten befinden. Wir betreten dieses urige Etwas, der nette Herr des Hauses begrüßt uns. Hinter der Theke stehend hat er den ganzen Raum im Blick, denn dieser ist wahrscheinlich nur wenige Meter lang und breit. Nicht mal 10 kleine Tische mit hohen Hockern warten auf Gäste, hübsch dekoriert mit Tulpen und Kerzen. An der Wand hängt ein hölzernes Kreuz und Seemannsdekoration; wir fühlen uns gleich gut aufgehoben.

Außer Kaffee und Tee gibt es auch Toasts als Snack für Zwischendurch, außerdem abends Cocktails und morgens natürlich Frühstück. Urgemütlich und irgendwie familiär hier! (Achtung: Die Homepage gibt die Atmosphäre eher antiproportional wieder!)

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