Reisebericht, Schweden
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Nach Schweden mit dem Wohnmobil

Nach Schweden mit dem Wohnmobil

Darf ich vorstellen? Das Wobi! Wir befinden uns auf dem Weg nach Schweden – in einem ultramodernen Wohnmobil! Alles will ausprobiert werden, so kam ich drauf. Wird ja als spießig verschrien, aber wer kann mitreden, der nicht selbst schon darin unterwegs war?

Wir haben uns gegen den Weg über die Fähre entschieden. Der wäre über Fehmarn gewesen – aber wir können uns nicht auf eine Verbindung festlegen und deshalb wollen wir maximal flexibel sein. Und das bietet uns nur die Brückenverbindung über Dänemark, über die Brücke am großen Belt und schließlich die Öresundbrücke, mit Einreise in Schweden nahe Malmö.

„Das Wobi ist schön gemütlich! Wir müssen das Wobi tanken. Sollten wir das Wobi jetzt schon heizen?“

Das ist unser neues Heim für die nächsten Tage. Ich habe es das „Wobi“ getauft und bald schon nimmt es in unseren Gesprächen entscheidende Rollen ein. Meine Gedanken drehen sich ums Wobi wie um ein Kind oder eine neue Wohnung! Unglaublich, wie schnell ich ganz in der Rolle aufgehe. Als hätte ich nie einen anderen Urlaub verbracht!

Wir haben es schon am Vorabend der Abreise abholen können und so bleibt uns eine Menge Zeit zum Packen. Oder besser ausgedrückt, um es uns im Wobi richtig schön heimisch einzurichten. Das bedeutet, dass wir mehrere Wäschekörbe voll mit Ausrüstung, Essen und Kleidung von unserer Wohnung ins Wobi schleppen und dort strategisch günstig verteilen. Aber warum sparen? Schließlich ist der Platz vorhanden und man könnte das meiste ja mal brauchen! Unter diesen und jenen Umständen…

Nach Schweden mit dem Wohnmobil – endlich geht’s los!

Spät abends fahren wir los. Wir legen mehrere hundert Kilometer zurück, dann kommt die erste Übernachtung auf einer Autobahnraststätte. Ich bin sehr aufgeregt und krabbele ins (eigene) Bettzeug im Alkoven. Das ist die Dacherhöhung über dem Führerhaus. Wie überaus kuschelig! Ich kann herrlich schlafen, trotz der Geräusche um uns herum. Und am nächsten Morgen geht es weiter Richtung Norden.

Unterwegs können wir jederzeit rasten und den Herd anschmeißen – das ist praktisch und bei bis zu 5 Grad Umgebungstemperatur in Schweden auch sehr gemütlich. Jedesmal koche ich Tee und Kaffee und verteile es auf die entsprechenden Thermoskannen…

In unserem Reisetagebuch steht:

„Franziska ist verzückt vom Wobi!“

Nebenbei bewältigen wir die Stellplatzsuche. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wo man sich in Schweden mit dem Wohnmobil hinstellen kann. Darüber kannst du hier mehr erfahren.

Hast du auch schon mal mit einem Wobi Urlaub gemacht? Hast du es auch getauft und worauf?

 

4 Kommentare

    • Es gibt immer mal wieder Angebote – wir haben zum Beispiel in der Nähe von Frankfurt gebucht bei Hüttlrent. Da war gerade „Goldener Herbst“ und damit gab es ordentlich Prozente!

  1. Der Rechtsstudent sagt

    Und wo stellt man das Mobil ab? In der Stadt ohne Grundstück etc. schwierig.

    • Wir haben es ja lediglich gemietet. Dann am Abend vor der Abreise geholt und bepackt. Das war ok. Wenn du eins kaufst, ist das schon was anderes. Du brauchst nicht nur den Stellplatz, sondern musst auch regelmäßig Leitungen reinigen und sogar im Winter alles ablassen, damit nichts auffriert. Da ist eine Miete wesentlich komfortabler; alles ist fix und fertig zur Nutzung und meist auch ziemlich neuwertig!

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